

Ohrenbetäubendes Hämmern drang im Juli 1992 durch Neunkirch im Kanton Schaffhausen. In einer Scheune waren neun Frauen und Männer damit beschäftigt, alte Ölfässer einzudellen, um sie in Steelpans zu verwandeln, die Instrumente der neu gegründeten Steelband „Quilombo“.
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„Quilombo“ bezeichnete im kolonialen Brasilien das Versteck schwarzer Sklaven).
Drei Spieler aus dieser Urzelle sind heute noch dabei: Marlies, Hänsel und Ueli. Ihre hausgemachten Fässer dagegen mussten schon lange chromglänzenden Nachfolgern Platz machen. Vieles andere hat sich seit der Gründerzeit auch verändert und entwickelt: das Repertoire, das Tenue, das Probelokal, die musikalische Leitung, die Sicherheit im Spiel und vor allem die personelle Zusammensetzung von „Quilombo“.
Momentan sind wir elf Aktive, mit sehr unterschiedlicher Steelpan-Erfahrung – angefangen von den drei „Sauriern“, über diejenigen die schon vor 10 Jahren im „Rhygusler-Chäler“ mitgefroren haben, bis zu Christine, dem „Küken“ der Band, die im laufenden Jahr zu uns gestossen ist.
Die Freude, gemeinsam Musik zu machen und sich darin stetig weiterzuentwickeln in einer Gruppe von Menschen, die man mag, ist wohl Hauptmotivation für die meisten "Quilombianer". Dabei sind wir stets offen, Musikbegeisterte willkommen zu heissen und bei uns zu integrieren. Fühlst du dich also angesprochen durch unsere Gruppe und unsere Musik, melde dich unbedingt, um mal reinzuschnuppern!